Der Tod will leben

von Angelika Dohlien

erschienen im Juni 2024
Softcover, ca. 224 Seiten
ISBN 978-3-947233-87-8

15,60

Roman

„Moment mal“, meldet sich der Tod jetzt etwas unwillig und heftig zu Wort, „was heißt hier Auferstehung, was heißt zurück ins Leben und wieso auch noch ins ewige Leben? Bei mir ist alles Leben vorbei, bei mir findet es ein ewiges, starres, stummes und endgültiges Ende!“

Tod — das Aus allen Bewusstseins, das Ende aller Wandlung, aller Veränderung. Er bringt Gleichheit in das Ungleiche, ewige Ruhe in das Unstete der Wesen, er schenkt Starre und gefühllose Kälte. Er ist der Finis Vitae! So war es seit seiner Berufung zum Gevatter Tod und so ist es seit Jahrtausenden — bis zu dem Tag, an dem er JESUS abholen muss.

Den neuen Bewohner betrachtend, vollzieht sich im Tod eine Wandlung; Sein hohler Schädel entwickelt urplötzlich Bewusstsein. Erinnerungen an seinen Werdegang vom Converter Vitae zum Finis Vitae steigen in ihm auf, und obwohl er sich gegen die für ihn völlig untypischen Impulse wehrt, kann er sich der Faszination nicht entziehen, die von seinem neuen Bewohner ausgeht. Immer wieder verwickelt er JESUS in ein Gespräch — nicht realisierend, dass er unaufhaltsam seine eigene Endlichkeit einläutet.

Buchrezension vom Mediennerd

Die Autorin

Heimatlos, auf der Flucht der Eltern aus der DDR, erblickte die Autorin in Dortmund 1954 das Licht der Welt, studierte als Wunderkind mit sechzehn Operngesang und verschrieb sich, nach einigen Jahren der freien künstlerischen Tätigkeit, ganz der Prägung und Schulung von Menschen.

Es ist ihr ein Hauptanliegen, das Bewusstsein ihrer Schülerinnen und Schüler zu erweitern und zu entwickeln, um vor allem jungen Menschen Wesensstärke für die Gestaltung einer friedlichen Zukunft mitzugeben. Mit ihren Liedern und Geschichten lockt sie immer zu neuen gedanklichen Ufern.